Mieses Wetter beim Spitzenspiel der Mittelsachsenklasse Staffel 2. Der Tabellenführer VfB Saxonia Halsbrücke empfing unser SSV-Team, welches vor dem Spieltag Platz drei innehatte. In einer ausgeglichenen Partie hatte am Ende kein Team den Sieg so richtig verdient, so dass das torlose 0:0 auf der neuen Anzeigetafel des VfB stand. Sayda startete besser rein und vergab die erste dicke Möglichkeit. Aber der Gastgeber stand nichts nach und prüfte wenig später den SSV-Schlussmann H. Drechsel. Die 40 Zuschauer, die sich freundlicherweise bei diesem Mistwetter auf den Sportplatz getraut hatten, merkten bei Regen und Wind, dass neben einigen Zufallsaktionen vor allem das lange Passspiel einiges an Glück und Können erforderte. So waren es in Halbzeit eins die Saydaer und in Halbzeit zwei die Saxonia-Kicker, die Bälle auf dem Kunstrasenfeld viel zu lang spielten.War man jeweils in seine Hälfte gedrückte, konnte man sich nur schwer befreien. Bis zum Pausenpfiff hatten beiden Vereine u.a. noch je eine große Möglichkeit als Wind und abgefälschte Bälle das Spielgerät gefährlich machten.
Nach dem Seitenwechsel hatte Halsbrücke die Windunterstützung, konnte wie auch zuvor Sayda nicht richtig Kapital daraus schlagen. Etwa in der 80. Spielminute hatte Hölzel vom VfB nach einer guten Spielkombination den Abschluss aber er verzog knapp. Sayda verpasste nach einer L. Porstmann Eingabe den Abschluss und hatte auch durch J. Dietz im Strafraum eine schöne Möglichkeit. Beide Torhüter mussten heute vor allem bei hohen Bällen höllisch aufpassen die „Pille“ richtig einzuschätzen. In der 87. Spielminute dann die dickste Chance für Sayda. Nach einem SSV-Angriff passte G. Kowalkowski den Ball in Richtung Tor und der gestartete R. Einert scheitere freistehend aus 12 Metern gegen den herauslaufenden VfB-Tormann Horn.
„Wir gehen hier mit einem verdienten Punkt vom Platz und haben uns in beiden Halbzeiten richtig gut geschlagen. Das wir uns in Hälfte zwei gegen den Wind hinten nicht eindrücken lassen haben, ist für mich heute besonders lobenswert. Das haben die Jungs richtig gut gelöst“, fasste SSV-Co Trainer Thomas Träger schon mit dem pünktlichen Schlusspfiff des umsichtig leitenden Schiri Baumgärtel aus Riechberg zusammen.
In einem durchaus fairen Spiel, kam das Schierigespann ohne jede "Strafenkarte" aus.
Hier klicken für Spielstatistik 9. Sp. Halsbrücke - Sayda 0:0 (0:0)
Aufstellung SSV 1863 Sayda:
Drechsel H., Kleinwächter J., Richter Ju., Weber M., Uhlig D., Tilch J., Kowalkowski G., Schreiter K.(80. Dietz L.), Richter Joh.(62. Grimm A.), Dietz J.(62. Porstmann L.)
Aufstellung VfB:
Horn, Kellöner, Hölzel, Buksch, Kürbis, Belz, Wittig, Schindler, Ufer, Dietze, Klonczynski
eingewechselt: Nemetschek, Schöbe, Habeland
Schiedsrichter: Bernd Baumgärtel (vom: Riechberg)
Zuschauer: 40
Tore:
- keine
Stimme zum Spiel:
SSV Übungsleiter Marco Leichsenring: "Wir haben gegen den Tabellenführer eine gute Partie gezeigt. Der Kader war gut besetzt und wir haben in beiden Halbzeiten unsere Möglichkeiten gehabt. Der Wind oder teilweise Sturm hatte Vor- und Nachteile. Das Unentschieden ist am Ende gerecht, da beide Teams den Lucky-Punch nicht genutzt haben."
Besonderheiten im Spiel: - keine Karte
AUSLOSUNG:
Sayda nach zwei Siegen über Hohenfichte und Erdmannsd/Aug. war mit im Lostopf dabei.Am 16.11.2025 - Anstoß 13 Uhr trifft man dabei auf den Kreisoberligisten SV Brakas Frankenberg I.
Das Team welches letztes Jahr noch in der Landesklasse spielte, ist aktuell in der Spielklasse über unserem Team Tabellenvierter.
"Das letzte Spiel beider ersten Mannschaften stammt noch aus DDR-Zeiten. (Bezirkspokal 1987/88) Es gibt keine leichten Lose mehr und wir freuen uns mal wieder auf ein Heimspiel gegen ein für uns unbekanntes Team. Wir haben nichts zu verlieren und wollen uns sehr teuer verkaufen", fasst SSV Übungsleiter Marco Leichsenring kurz nach der Live Auslosung die Ansetzung zusammen.




